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Wohnen&BauenLebensRäume – Wohn- und Lebensbedingungen aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner

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Oliver
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LebensRäume – Wohn- und Lebensbedingungen aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner

Beitragvon Oliver » Mo Sep 17, 2012 1:49 pm

LebensRaume – Wohn- und Lebensbedingungen aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner
LebensRaume – Wohn- und Lebensbedingungen aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner


Der Bericht des Bundesamtes fur Bauwesen und Raumordnung (BBR) informiert uber sozialraumliche Veranderungen in den verschiedenen Wohn- und Stadtgebietstypen in Ost- und Westdeutschland, wie sie sich im Lichte der Einschatzungen und Erwartungen der befragten Haushalte u.a. zur Wohn-, wirtschaftlichen/beruflichen und sozialen/stadtebaulichen Situation darstellen. Sozialstatistische Informationen uber die befragten Haushalte und erganzende raumlich-statistische Informationen vertiefen dabei die Analysemoglichkeiten.

Das Bundesamt fur Bauwesen und Raumordnung fuhrt seit 1985 in den alten und seit 1990 in den neuen Bundeslandern jahrlich eine Trendbefragung durch. Standardfragen zu den funf Themenbereichen Wohnung, Wohngebiet, Nachbarschaft und Integration, raumliche Mobilitat sowie wirtschaftliche Lage und Berufstatigkeit liefern Zeitreihen, die den sozialraumlichen Wandel in Ost- und Westdeutschland deutlich abbilden. Als grundlegendes Ergebnis weisen die Zeitreihen der BBR-Umfrage in allen Bereichen auf deutliche Angleichungen der Lebensverhaltnisse in West- und Ostdeutschland hin. Zugleich zeigen sich im Einzelnen deutliche Unterschiede. Zum Beispiel finden die massiven stadtebaulichen Interventionen in den ostdeutschen Landern in den Antworten der Befragten ihren Widerhall. Wahrend 2003 in Westdeutschland 18 % uber Umgestaltungsmaßnahmen in ihrem Wohngebiet wahrend der letzten Jahre berichten, waren es in Ostdeutschland 53 Prozent. Aus verschiedenen Perspektiven zeigt sich, dass die mit diesen Maßnahmen erzielten baulich-raumlichen Veranderungen als Verbesserungen wahrgenommen und mit steigender Zufriedenheit honoriert werden. Die raumliche Mobilitat der Burgerinnen und Burger ist laut BBR-Umfrage als hoch einzuschatzen. Allein von 1999 bis 2003 sind bundesweit etwa ein Drittel der Befragten umgezogen. Von den Bewohnern ostdeutscher Kernstadte haben seit 1989 gar drei Viertel die Wohnung gewechselt. Uber die Jahre sind berufliche gegenuber privaten Grunden als Hauptmotiv fur das Wanderungsgeschehen in den Vordergrund getreten. Ostdeutsche Haushalte werden dabei wesentlich starker als westdeutsche durch wirtschaftliche Bedingungen zu einem Ortswechsel gezwungen. Die mangelnden Perspektiven in schrumpfenden Gemeinden hangen dementsprechend trotz verbesserter stadtebaulicher Gegebenheiten mit einer geringeren Wohnortzufriedenheit zusammen. Dass ostdeutsche Haushalte gleichwohl nicht leichthin fortziehen, zeigt sich in den hohen Werten fur lokale Bindungen und in der Bereitschaft, fur die Wege zur Arbeit auch weite Strecken und einen hohen Zeitaufwand in Kauf zu nehmen.


LebensRaume, Berichte Bd. 24, 227 S., Oktober 2006 ISBN 3-87994-074-6, 22,50 Euro Hrsg.: Bundesamt fur Bauwesen und Raumordnung Bezug uber: selbstverlag@bbr.bund.de oder den Buchhandel Ansprechpartnerin: Dr. Gabriele Sturm, BBR, Referat I 6 Raum- und Stadtbeobachtung 0228 / 99 401 13 60 gabriele.sturm@bbr.bund.de Weitere


Informationen: http://www.bbr.bund.de/DE/Veroeffentlic ... aeume.html - Inhaltsubersicht und Bestellmoglichkeit (idw vom 14. November 2006)



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