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alles über Tiere. Tierhaltung im allgemeinen und über Therapien mit Tieren.
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Oliver
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Regenwurmglas

Beitragvon Oliver » Do Sep 06, 2012 1:36 pm

Regenwurmglas

Schmale hohe Gläser eignen sich am besten, weil die Gänge der Regenwürmer so am besten von außen zu beobachten sind. Nur Regenwürmer einsetzen, die dick und lang sind und die ein ausgeprägtes Clitellum haben- die sind am Fittesten!


Material:
Großes, hohes Glas oder Terrarium
Gartenerde
Laub aus der Bodenstreu
Sprühflasche mit Wasser
schwarzer Tonkarton
Gummiband
Regenwürmer

Alter:
ab 3 Jahren

Das Glas oder Terrarium mit Wasser reinigen und mit Erde bis knapp unter den Rand füllen. Je nach Größe des Behälters 1-3 Regenwürmer einsetzen und zuschauen, wie sie sich in die Erde vergraben. Die Oberfläche mit Laub aus der Bodenstreu bedecken und alles mit Wasser leicht anfeuchten.
Den Tonkarton um das Glas legen und mit dem Gummi befestigen. Nur so erreicht man, dass die Würmer ihre Gänge auch wirklich bis zu den Glaswänden bauen.
Zur Beobachtung den Karton entfernen (aber hinterher wieder anbringen!).

Morgens schauen die Kinder nach, ob die Regenwürmer gefressen haben: Das Laub ist dann an einigen Stellen in die Röhren hineingezogen. Außer Blättern eignen sich als Futter die Reste aus dem Kaffeefilter oder alten Teebeuteln, Brotkrümel oder fein gemahlenes Trockenfutter für Hunde oder Katzen. Dieses zusätzliche Futter einmal wöchentlich dünn (!) über die Laubstreu verteilen.
Regelmäßig feucht halten.
Nach zwei bis drei Wochen spätestens sollten die Kinder den Würmern die Freiheit schenken. Tschüss, Würmer!



Erde umwälzen

Regenwürmer schichten bei ihrer Grabtätigkeit die Erde um. Charles Darwin beobachtete, dass von einem besonders steinigen Acker nach einigen Jahren, in denen er brach lag, alle Steine von der Erdoberfläche verschwunden waren - die Würmer hatten sie untergegraben.


Material:
s. Regenwurmglas
verschiedene Erdsorten (z. B. Sand, Lehm, Gartenerde)


Alter:
ab 4 Jahren

Die Kinder legen ein Regenwurmglas an, füllen dabei aber die verschiedenen Erdsorten in mehreren Schichten ein.
Sie beobachten über mehrere Tage oder Wochen hinweg, wie schnell die Würmer die Erdschichten auflösen und die Erdsorten vermischen.


Hinweis:
Dazu kann es nützlich sein, die Trennlinien zwischen den Erdschichten am Anfang mit einem Edding auf dem Glas nachzuziehen.


(Kroth, Lange: Käfer, Katze und Kaninchen, Münster, 2003, S.98)



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